Zwischen Spätwinter und Vorfrühling

März 2018

Zu kalt und zu nass !

Nach Februar war auch der März 2018, im Mittel 4,3 °C, zu kalt, sogar um über 1 K kälter als der Januar. 2013 (2,1 °C) und 2006 (3,6 °C) war es zuletzt kälter. Es wurden 2 Eistage (=Tage mit Temp.-max. von unter 0 °C) registriert, der 02. und der 18. März. Nur 1971 gab es seit Aufzeichnungsbeginn 1950 noch mehr (4), 1964 u. 1955 ebenfalls 2 Eistage. Die Max.-Temp. des Monats wurde am 31. gemessen, 15,2 °C. 1996 (13,8 °C) und 1988 (13,7 °C) gab es zuletzt eine geringere Max.-Temp. Die Min.-Temp. des Monats wurde am 01. gemessen, -7,8 °C. 2013 (-10,5 °C) gab es zuletzt eine geringere Min.-Temp.

Die Gesamtniederschlagssumme des Monats betrug 59,3 mm, dies entspricht ca. 116 % des langjährigen Mittels. Letztmals gab es 2010 (61,0 mm) und 2009 ( 73,9 mm ) mehr Niederschlag. Ca. 16 % des Gesamtniederschlags fiel als Schnee. Am 03. wurde eine max. Schneehöhe von 5 cm gemessen, so viel wie im ganzen Winter nicht (3,5 cm am 18.12.2017). 2013 wurde diese Schneehöhe aber mit 9 cm deutlich übertroffen. Eine messbare Schneedecke gab es zudem am 04. (3 cm ), am 18. und 19. (jeweils 2 cm). Es wurden insgesamt 20 Niederschlagstage registriert, zuletzt 2008 (24) und 2006 (22) mehr.

Am Anfang des Monats (01. bis 03.), sowie Mitte des Monats (17. bis 19.) wehte ein kalter Nordost-Wind, der die gefühlten Temperaturen auf zweistellige Minuswerte reduzierte.

Mrz-2018

Impressionen vom März 2018

03.03.2018, 10:28 Uhr: Nach nächtlichen Schneefall Schneedecke von 5 cm.

11.03.2018, 07:24 Uhr: Nebel bei ca. 7 °C.

12.03.2018, 16:26 Uhr: Schauerwetter, doppelter Regenbogen bei Wiesbaden.

18.03.2018, 07:58 Uhr: Schneeverwehungen bei -4 °C und eisigem Nordost-Wind.

25.03.2018, 08:19 Uhr: Sonntag nach Umstellung auf Sommerzeit, Reif bei -2 °C

30.03.2018, 08:33 Uhr: kalter Karfreitag-Morgen bei 1 °C.

Nasser, trüber, milder „Hochwinter“

Januar 2018

Extrem zu nass und deutlich zu warm !

Der erste Monat des neuen Jahres präsentierte sich überwiegend viel zu mild, unterbrochen nur von kurzen nasskalte Phasen. Im Schnitt lag die Temperatur fast  5 K über dem langjährigen Mittel von 1961 – 1990. Damit war der Januar 2018 der drittwärmste seit Aufzeichnungsbeginn 1950, nur 2007 (5,8 °C) und 1975 (5,6 °) waren noch wärmer. Es gab auch so gut wie gar keinen Frost, lediglich 2 Frosttage wurden registriert, so wenige, wie noch nie. Bislang waren die 5 Frosttage im Januar 1988 Negativ-Rekord. Die Min.-Temperatur war auch nie unter -2,2 °C, nur 1990 lag die Min.-Temperatur noch etwas höher (-2,0 °C).

Dieser Monat war sehr niederschlagsreich. Es fielen 87 mm Niederschlag, das entspricht etwa 170 % des Niederschlags aus dem langjährigen Mittel von 1961 – 1990. Zuletzt waren 2012, 1995 und 1986 nasser. Der Regen fiel an insgesamt 26 Tagen. So viele Regentage gab es nur 1938 seit Aufzeichnungsbeginn der Niederschläge 1931.

Nach November und Dezember 2017 machte sich die Sonne weiterhin rar. Somit war auch der Januar mit seinen 21 trüben Tagen viel zu grau. Zuletzt gab es 2010, 1997 und 1976 mehr trübe Tage. Ein Lichtblick im wahrsten Sinne des Wortes war der 30. Januar. Es war der einzige heitere Tag des Monats. Keinen heiteren Tag gab es zuletzt 2011, 1990 und 1986.

Oft war es auch sehr windig bis stürmisch. Der Höhepunkt war die Überquerung des Orkantiefs Friederike am 18. Januar. In Deutschland wurden auf dem Brocken im Harz Spitzenböen von über 200 km/h erreicht (siehe hierzu auch unten stehenden Artikel des DWD vom 23.01.2018).

Jan-2018

20180118-friederike-europa-DWD

Impressionen vom Januar 2018

10.01.2018, 10.03 Uhr: Boden-Nebel und letzte Wolkenreste am Vormittag.

12.01.2018, 09.28 Uhr: Nebel am Morgen.

12.01.2018, 11.37 Uhr: Zäher Nebel hält sich bis ca. 12.00 Uhr.

25.01.2018, 14.27 Uhr: kurze Regenpause an einem verregneten Tag.

28.01.2018, 17.37 Uhr: Farbenspiel am Himmel.

30.01.2018, 16.46 Uhr, Wiesbaden: Der schönste und sonnigste Tag des Monats neigt sich dem Ende. Wolkenaufzug kündigt schon wieder den nächsten Regen an.